FOSCUBE
CHRONOLOGIE ERSTER WELTKRIEG 1914-1918
FOSCUBE
GESCHICHTE
TABLE
OF CONTENTS - INHALTSVERZEICHNIS:
CHRONOLOGIE 1. WELTKRIEG 1914-1918
END
OF TOC - ENDE INHALTSVERZEICHNIS
Chronik
1914-1918
1914
Chronik Erster Weltkrieg 1914
Juni 1914
Juli 1914
August 1914
01. August
Deutschland erklärt Russland den Krieg. Generalmobilmachung Deutschlands und Frankreichs. Italien erklärt seine Neutralität.
02. August Dt. Einmarsch in Luxemburg. Deutschland richtet ein Ultimatum an Belgien mit der Forderung nach freiem
Durchmarsch. Dt.-türk. Bündnisvertrag.
03. August Deutschland erklärt Frankreich den Krieg.
Die brit. Armee macht mobil. Brit. Ultimatum an Deutschland. Rumänien
erklärt seine Neutralität.
04. August Die Parteien des dt. Reichstags
bewilligen (mit Stimmen der SPD) die Kriegskredite; Ermächtigung des Bundesrats zu
Verordnungen. Ausrufung des »Burgfriedens«
durch den Kaiser. Einmarsch dt. Truppen in das neutrale Belgien. Grossbritannien erklärt Deutschland den Krieg und
verhängt Fernblockade (Schottland-Norwegen) gegen Deutschland.
04.-16. Aug. Schlacht und Belagerung von Lüttich
(dt. Truppen gegen belgische Armee).
Erste Masssenerschiessungen von
belgischen Zivilisten. (vgl.
auch alliierte Propaganda "Rape
of Belgium" und Kriegsverbrechen).
06. August Kriegserklärung Österreich-Ungarns an
Russland. Serbien erklärt Deutschland den Krieg.
Aufruf Wilhelms II. "An das deutsche Volk". Deutsche Truppen
besetzen und zerstören Kalisch.
07. August Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg.
Dt. Truppen unter Ludendorff besetzen die geräumte Stadt Lüttich.
Französische Truppen nehmen Mülhausen
ein. (Die Kämpfe an der Westfront vom 7. - 23. Aug. 1914 werden
in Frankreich gerne als "Bataille des Frontières" bezeichnet).
08.-16. August Dt. Truppen bezwingen die Festungen von Lüttich an der
Maas (Belgien).
08.-25. Aug. Schlacht von Mülhausen. Frz. Versuch, das Elsass
zurückzuerobern. Frz. Truppen nehmen die Stadt zweimal ein, aber sie
wird jeweils von der dt. 7. Armee zurückerobert. (cf. Les
opérations en Alsace en Août 1914)
09.-16. August Das brit. Expeditionskorps (British Expeditionary Force BEF) geht in
Frankreich an Land.
10.-28. August Grenzschlachten in Lothringen (frz. 2. Armee gegen dt.
6. Armee).
10. August Schlacht von Mülhausen:
Frz. Verbände räumen die Stadt. Die dt. Kreuzer Goeben
und Breslau
erreichen Konstantinopel, fortan unter türkischer Flagge.
11. August Frankreich erklärt Österreich-Ungarn den
Krieg. Einmarsch österr.-ungar. Truppen in Serbien.
12. August Grossbritannien erklärt Österreich-Ungarn
den Krieg. Kriegserklärung Montenegros an Deutschland.
12.-21. August Scheitern der 1. österr.-ungar.
Offensive gegen Serbien an der Drina.
13. August Die Kriegsrohstoffabteilung unter Walther
Rathenau nimmt ihre Arbeit auf.
14. August Beginn des frz. Angriffs auf Lothringen (Saarburg).
14.-25. Aug. "Grenzschlachten/ La bataille des frontières"an der dt.-frz. Grenze
in Elsass-Lothringen sowie in Belgien und an der französisch-belgischen
Grenze in Nordost-Frankreich:
15. August
Russ. Truppen marschieren in Ostpreussen
ein.
15. August Endgültige
Zerstörung von Fort Loncin (Lüttich).
15. August Frz. 1. Armee überschreitet die Grenze und rückt nach
Sarrebourg (Saarburg/Lothringen) vor. Saarburg am 20. Aug. von der dt.
7. Armee zurückerobert.
15. - 23. August Schlacht von Dinant (Belgien).
16. August Die Festung Lüttich wird nach tagelangem Beschuss
durch dt. Artillerie endgültig zerstört (frz. Bataille de Liège).
17. August Beginn der russischen Offensive gegen Ostpreussen mit zwei Armeen von Osten (Njemen) und
Süden (Narew). Heftige Kämpfe in Stallupönen (Ostpreussen). Letzte Forts
von Lüttich gefallen.
18. August Beginn der Grossoffensive des rechten deutschen
Flügels (nach dem Fall von Lüttich). Der Hauptteil der belgischen Armee
zieht sich in die Festung
Antwerpen zurück.
19. August Erste überlieferte Diskussion im dt. Hauptquartier über
Kriegsziele: Annexionen, Vasallenstaaten, Mitteleuropa. Oeffentliche
Erörterung von konkreten Kriegszielen in Deutschland verboten (bis 15.
Nov. 1916).
19./20. August Dt. Truppen besetzen Brüssel: die
belg. Armeeführung flieht nach Antwerpen. Schlacht bei Gumbinnen: Dt. 8. Armee gegen
russische Njemen-Armee (General Rennenkampf): Unentschieden, Deutsche
brechen Schlacht ab; Prittwitz und Waldersee
abberufen. Deutschland räumt Teile Ostpreussens.
20.-22. August Schlacht in Lothringen: schwere frz. Verluste
(v.a. durch Maschinengewehre verursacht). Frz. Angriff auf
Deutsch-Lothringen und das Saar-Ruhr-Gebiet. Es folgen verlustreiche
Kämpfe zwischen den Vogesen und der Schelde
(sog. Grenzschlachten: Schlachten bei Saarburg, bei Longwy,
in den Ardennen [Schlacht bei Neufchâteau], an der Maas,
zwischen Sambre
und Maas und bei Mons).
21. August 1. oesterr.-ung. Offensive in Serbien gescheitert.
21.-25. August Dt. Belagerung von Namur (Belgien).
21.-23. August Dt. 2. Armee von Bülow bombardiert Charleroi (Belgien)
und überquert die Sambre.
22. August Einmarsch russ. Truppen in Galizien. Hindenburg und Ludendorff als Nachfolger
von Prittwitz und Waldersee an die Spitze der dt. 8. Armee berufen (Hindenburg
übernimmt die Führung der 8. Armee, Ludendorff
Chef des Stabes). Schlacht bei Krasnik (23.-25.8.) und Komarów (26.-31.8.)
23. August Kriegserklärung Japans an Deutschland.
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg. Grenzschlachten im Westen und in Galizien
zwischen russischen und oesterr.-ung. Armeen.
Die alliierten Truppen werden in der Schlacht
von Mons (Belgien) von den deutschen geschlagen (= erste Schlacht
der britischen Armee/BEF im 1. Weltkrieg) und beginnen den Rückzug (Grande
Retraite) zur Marne (23. Aug.-6. Sept.).
24. August Alle elsässischen Gebiete
mit Ausnahme des Dollertales und einiger Vogesenhöhen fallen für
den restlichen Krieg wiederum an die Deutschen. General Louis Bonneau
von Joffre entlassen.
24. Aug. - 11. Sept. Schlacht in Galizien
25. August Zerstörung der Bibliothek von Löwen durch dt. Truppen. Einnahme der Festung Namur (vgl.
Eroberung von Lüttich).
25. Aug. bis 17. Sept. Kronprinz Rupprecht geht (mit Bewilligung Moltkes)
in die Offensive, die jedoch keinen Durchbruch bringt.
26.-30. August Schlacht bei Tannenberg: Vernichtung der russ.
Narew-Armee (unter Samsonow), 95'000 russische Kriegsgefangene.
26. Aug. Schlacht von Le Cateau.
28. August Österreich-Ungarn erklärt Belgien den
Krieg. Seegefecht nahe der Insel Helgoland (Niederlage
der Deutschen). Erstes Kriegszielprogramm der Alldeutschen. Die dt. Kolonie Togo wird an die Briten übergeben.
29. Aug. Schlacht bei St. Quentin (wertvoller Zeitgewinn
für alliierten Rückzug).
30. Aug. Einkreisung von Paris wird
von den Deutschen aufgegeben. Dt. Grosses Hauptquartier von
Koblenz nach Luxemburg verlegt.
31. August Schwere Niederlage der Oesterreicher in Galizien bei Lemberg.
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September 1914
01.-10. September
Schlacht bei Lemberg : Rückzug der österr.-ungar. Armee.
Einschliessung der Festung Przemysl durch russ. Verbände.
02. September Dt. Truppen erreichen die Marne
und bedrohen Paris. Die frz. Regierung zieht sich von Paris nach
Bordeaux zurück.
Russ. Truppen besetzen Lemberg.
5. September Londoner-Vertrag: Triple Entente formales Kriegsbündnis,
u. a. mit Verbot des Separatfriedens.
05.-12. September 1. Marne-Schlacht. Bataille de la Marne (frz.). 5.-9. Sept. Schlacht am Ourcq). Rückzug der dt. Truppen auf
die Vesle-Aisne-Linie.
06.-11. September Schlacht von Rawa Ruska-Lemberg (Galizien).
07. September Zweite oesterr.-ung. Offensive gegen
Serbien; serb. Offensive im Nov. an der Save.
09. September September-Programm Bethmann-Hollwegs: Annexionen, Vasallenstaaten im
Westen; Zurückdrängung Russlands im Osten.; Mitteleuropa;
Kriergsentschädigungen für Deutschland. Erster
Friedensvermittlungsvorschlag des US-Präsidenten
Wilson.
09.-15. September Schlacht an den Masurischen Seen (Niederlage der
russischen 1. Armee (Njemen-Armee) unter General Paul von Rennenkampf)
12. September Ende der Marne-Schlacht: Deutscher
Rückzug, Schlieffen-Plan gescheitert. Beginn der 1. Schlacht an der Aisne (bis 24.10.).
14. September Ablösung Moltkes als Generalstabschef durch Falkenhayn (neuer Chef der 2. OHL bis 29. Aug. 1916).
18.-20. September Beschiessung der Kathedrale von
Reims durch dt. Verbände.
21. September Dt. Neupommern (Südsee) von Australien erobert.
22. Sept. - Ende Nov. »Wettlauf
zum Meer« (frz. Course à la mer) (Letzte Schlachten des
Bewegungskriegs an der Westfront):
22. September Das dt. U-Boot "U 9"
versenkt drei alte britische Kreuzer.
24. September - 12. Oktober Belagerung der Festung
Przemysl durch die Russen.
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Oktober 1914
04. Oktober »Aufruf
an die Kulturwelt« von 93 dt. Wissenschaftlern, Schriftstellern und
Künstlern.
09. Oktober Einnahme Antwerpens durch dt. Truppen
(cf. frz. Siège d'Anvers). Flucht der belg. Regierung über
Ostende nach Le Havre (13.10.).
(Die schnelle Zerstörung der belgischen und nordfranzösischen Festungen
durch dt. Truppen möglich dank der überwältigenden Feuerkraft des dt. Krupp 42 cm-Mörsers ("Dicke Bertha") und der
oesterr. Skoda 30,5cm-Haubitze ("Schlanke Emma"). Die Festungen
waren lediglich ausgerichtet auf einen Angriff mit Krupp
21cm-Haubitzen).
12. Oktober - 2. November: 1. Schlacht von Messines
13. Oktober Rebellion von Buren gegen England und Kriegseintritt Südafrikas.
15. Oktober Montenegro erklärt Bulgarien den Krieg.
16. Okt. Erklärung der
Hochschullehrer des Deutschen Reiches
20. Oktober Beginn der 1. Flandern-Schlacht (auch 1. Schlacht von Ypern genannt).
In Eile aufgestellte u. kaum ausgebildete dt. Reserve-Korps aus
Kriegsfreiwilligen erleiden grosse Verluste (Ypern, Langemarck; Mythos von Langemarck). Mit den Kämpfen bei Ypern
endet der Bewegungskrieg. 17. - 31. Okt. Schlacht an der Yser.
Die türk. Flotte bombardiert russ. Häfen am Schwarzen Meer.
22. Oktober Österr.-ungar. Truppen nehmen Czernowitz
wieder ein.
28. Oktober Flandrisches Küstengebiet wird von der
belg. Armee geflutet.
29. Oktober Serbien erklärt dem Osmanischen Reich
den Krieg. Das Osmanische Reich erklärt Russland und Frankreich den
Krieg. Kreuzer Goeben beschiesst russ. Häfen am Schwarzen Meer.
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November 1914
Die britische Kriegsmarine erklärt
die gesamte Nordsee zur Kriegszone
und verhängt eine Distanzblockade. Schiffe, die unter der Flagge
neutraler Staaten fahren, können in der Nordsee ohne Vorwarnung das
Ziel britischer Angriffe werden.
01. November Hindenburg und Ludendorff erhalten den
Oberbefehl über die Ostfront. Sieg Admiral Spees (gegen britischen Gegner) im
Seegefecht bei Coronel vor der chilenischen Küste.
Zweite österreichische Offensive gegen Serbien.
Antrittsenzyklika von Papst Benedikt XV. ruft zur Frieden auf.
02. November Britische Admiralität erklärt die gesamte Nordsee
zum Kriegsgebiet.
Nach der Beschiessung russischer Schwarzmeerhäfen durch die "Goeben"
und "Breslau" erklärt Russland der Türkei den Krieg.
02.-6. November Russland (2.11.) Grossbritannien
(5.11.) und Frankreich (6.11.) erklären dem Osmanischen Reich den Krieg.
03.-5. November Lettow-Vorbecks Schutztruppe besiegt brit.
Einheiten bei Tanga (Deutsch-Ostafrika).
07. November Der dt. Marinestützpunkt Tsingtau kapituliert vor den Japanern.
08. Nov. – 15. Dez. Niederlagen und Rückzug der
serb. Armee.
08. November Russ. Truppen belagern erneut die
Festung Przemysl (bis 22.3.1915).
10. November Sturmangriff bei Langemarck. Neuer dt. Angriff auf Ypern, der am
18. Nov. erfolglos abgebrochen werden muss.
11. Nov. Dt. Gegenoffensive im Raum Lodz
14. November Ausrufung des Heiligen Krieges (jihad)
gegen die Entente durch den Kalifen
Mehmed V. Reshad in Konstantinopel. Mitte November; Verlustreiche
Kämpfe in Flandern (Langemarck). Die gesamte Westfront geht zum
Stellungskrieg über.
16. November Offensive der österr.-ungar. Armee in
Galizien und Russisch-Polen.
18. November Ende der 1. Ypern-Schlacht: Endgültiger
Uebergang zum Stellungskrieg im Westen. Frz. Regierung kehrt nach Paris
zurück. Erste Diskussionen im deutschen Hauptquartier über
Sonderfrieden mit Russland. Falkenhayn eröffnet Reichskanzler Bethmann-Hollweg, dass der Krieg
verloren sei und diplomatische Lösung gesucht werden müsse.
27. November Czernowitz wird von österr.-ungar.
Truppen geräumt.
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Dezember 1914
02. Dezember
Belgrad wird von der österr.-ungar.
Armee besetzt.
Erneute Sitzung des dt. Reichstagas zur Neubewilligung der
Kriegskredite: Karl Liebknecht lehnt erstmals Kriegskredite ab;
beginnende Spaltung der SPD.
05.-17. Dezember Schlacht bei Limanowa-Lapanow.
06. Dezember Dt. Truppen nehmen Lodz ein.
Besprechung Bethmann-Hollwegs in Posen mit Ludendorff und Hindenburg
über Kriegsziele gegenüber Polen im Fall eines Separatfriedens mit
Russland. Zweite Offensive der Oesterreicher in Serbien gescheitert.
08. Dezember Seeschlacht bei den Falkland-Inseln (dt.
Ostasiengeschwader unter Admiral Graf von Spee durch brit. Marine
vernichtet). Beginn der 1. Champagne-Schlacht (bis 17.3.1915): »Winterschlacht in der Champagne«.
15. Dezember Serb. Truppen erobern Belgrad zurück.
17. Dezember Beginn der 1. Artois-Offensive (bis
20.12.).
20. Dezember Türk. Truppen rücken bis zum Suezkanal
vor.
21. Dezember Brit. Truppen erobern Basra.
24. Dez. sog. Weihnachtsfrieden an der Westfront (v.a. britische
u. dt. Soldaten)
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1915
Chronik Erster Weltkrieg 1915
Januar 1915
19. Januar - 22. Dezember 1915
Schlacht am Hartmannswillerkopf (Vogesen)
24. Januar Unentschiedenes Seegefecht zwischen der
brit. und dt. Marine auf der Doggerbank.
25. Januar Einführung von Brotmarken in Deutschland:
Rationierung von Lebensmitteln.
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Februar 1915
Februar-März Winterschlacht in der Champagne
04. Februar Deutschland erklärt das Seegebiet um die
brit. Inseln zum Sperrgebiet.
07.-21. Februar Winterschlacht in Masuren: 100.000 russ. Gefangene.
19. Februar Alliierter Flottenverband versucht
Durchbruch durch die Dardanellen-Meerenge.
22. Februar Beginn des dt. uneingeschränkten
U-Boot-Kriegs.
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März 1915
April 1915
- Schlacht Gravenstafel (deutscher Ueberraschungsangriff mit Einsatz von Giftgas am 22. Apr.)
- Schlacht von St. Julien
- Schlacht von Frezenberg
- Schlacht von Bellewarde
25. April Landung brit., australischer (ANZAC) und frz. Truppen auf
der Halbinsel Gallipoli.
26. April »Londoner Vertrag«: Geheimabkommen der
Entente mit der ital. Regierung führt zum Kriegseintritt Italiens. Dt.
Offensive in Litauen und Kurland.
April Das Prager Inf.regiment 28 geht zu den Russen über.
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Mai 1915
Juni 1915
04. Juni
ANZAC-Truppen erleiden schwere Verluste auf
Gallipoli. Die Festung Przemysl wird von dt. und österr.-ungar. Truppen
zurückerobert.
22. Juni Österr.-ungar. Truppen erobern Lemberg
zurück.
23. Juni Beginn der 1. Isonzo-Schlacht (bis 7. 7.) (ital. 1a Isonzo, frz. 1ère Bataille).
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Juli 1915
Anfang Juli Dt.
Offensive an Bug und Weichsel.
Konferenz der alliierten Militärchefs in Chantilly: Abstimmung über
Herbstoffensive.
05. Juli Beginn der ersten italienischen Dolomitenoffensive.
08. Juli Dt. »Intellektuelleneingabe« mit 1347
Unterschriften erhebt weitreichende Kriegszielforderungen. Eine
gemässigtere »Gegeneingabe« (9.7.) versammelt nur 141 Unterzeichner.
09. Juli Kapitulation der Kolonie
Deutsch-Südwestafrika.
13. Juli Beginn der dt. Offensive am Narew (bis
24.8).
18. Juli Beginn der 2. Isonzo-Schlacht (bis 10.8.)(ital. 2a Isonzo, frz. 2e Bataille).
20. Juli - 15. Okt. Schlacht von Le
Linge im Oberelsass.
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August 1915
4./5. August
Einnahme von Warschau durch dt. Truppen.
19. August Versenkung des engl. Passagierdampfers
Arabic durch dt. U-Boot.
21. August Italien erklärt dem Osmanischen Reich den
Krieg.
26. August Dt. Bug-Armee erobert Brest-Litowsk.
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September 1915
Oktober 1915
05. Oktober Die
ersten brit. und frz. Verbände
landen in Saloniki.
06. Oktober Beginn der Offensive der Mittelmächte
gegen Serbien.
09. Oktober Eroberung Belgrads durch die
österr.-ungar. Armee.
14. Oktober Kriegserklärung Bulgariens an Serbien.
15. Oktober Grossbritannien erklärt Bulgarien den
Krieg.
16. Oktober Frankreich erklärt Bulgarien den Krieg.
18. Oktober Beginn der 3. Isonzo-Schlacht (bis 5.11.) (ital. 3a Isonzo, frz. 3e Bataille).
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November 1915
08. November
Der ital. Dampfer Ancona wird von einem
österr.-ungar. U-Boot versenkt.
10. November Beginn der 4. Isonzo-Schlacht (bis 11. 12.)(ital. 4a Isonzo, frz. 4e Bataille).
23. November Abschluss der k. u. k. Offensive gegen
Serbien: Reste der serb. Armee ziehen sich an die adriatische Küste
zurück.
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Dezember 1915
06.-08. Dezember
2. Konferenz der Entente in
Chantilly: Planung einer gemeinsamen Offensive.
20. Dezember Grösserer Rückzug britischer und
ANZAC-Verbände von Gallipoli.
21. Dezember Im dt. Reichstag stimmen 20
SPD-Abgeordnete
gegen die Bewilligung weiterer Kriegskredite.
29. Dezember Rückzug der dt. Schutztruppen von Kamerun auf span.
Kolonialgebiet.
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1916
Chronik Erster Weltkrieg 1916
Januar 1916
01. Januar
Gründung der »Gruppe Internationale«
durch Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg: Anfänge des Spartakusbundes.
23. Januar Das Königreich Montenegro kapituliert
nach einer dreiwöchigen Offensive der österr.-ungar. Armee.
27. Januar Im Vereinigten Königreich (mit Ausnahme
Irlands) wird die Wehrpflicht für alle ledigen Männer zwischen 18 und
41 Jahren eingeführt (im Mai erweitert auf Verheiratete).
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Februar 1916
11. Februar
Erklärung der Reichsleitung, dass
bewaffnete feindliche Handelsschiffe künftig wie Kriegsschiffe
behandelt werden.
21. Februar Beginn der Kämpfe
um Verdun (bis Ende Juli). Frz. Bataille de Verdun. Engl. Battle
of Verdun. (Ende: 20. Dez. 1916).
25. Februar General Pétain übernimmt den Oberbefehl
über die frz. Verbände bei Verdun. Dt. Truppen erobern das Fort
Douaumont.
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März 1916
01. März Beginn
der 5. Isonzo-Schlacht (bis
15.3.)(ital. 5a Isonzo, frz. 5e Bataille).
04. März Das Deutsche Reich setzt den
uneingeschränkten U-Boot-Krieg vorübergehend aus: Rücktritt des
Grossadmirals Alfred von Tirpitz (15.3.).
09. März Das Deutsche Reich erklärt Portugal den
Krieg.
24. März Versenkung des frz. Dampfers Sussex. Nach
amerik. Protesten vorübergehende Einstellung des dt. U-Boot-Kriegs.
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April 1916
Mai 1916
Juni 1916
04. Juni Beginn
der Brussilow-Offensive
auf einer Frontlänge von 350 km von Wolhynien bis in die Bukowina (bis
Ende Aug.), 325'000 Kriegsgefangene der k.u.k. Armee.
05. Juni Beginn des arabischen Aufstandes gegen die
türk. Herrschaft.
07. Juni Fort Vaux bei Verdun wird durch dt. Truppen
erobert.
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Juli 1916
August 1916
4. August
Beginn der 6. Isonzo-Schlacht (bis 16. 8.)(ital. 6a Isonzo, frz. 6e Bataille): Ital. Truppen erobern die Stadt
Görz und die Hochfläche von Doberdó.
17. August Rumänien tritt der Entente bei.
27. August Rumänien erklärt Österreich-Ungarn den
Krieg.
28. August Italien erklärt dem Deutschen Reich den
Krieg. Das Deutsche Reich, Bulgarien und das Osmanische Reich erklären
Rumänien den Krieg.
29. August Rücktritt Falkenhayns (28.8.): Hindenburg
wird zum Chef des Generalstabs des Feldheeres und Ludendorff zum Ersten
Generalquartiermeister ernannt (3. OHL).
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September 1916
03. September
Feldzug der Mittelmächte gegen
Rumänien (bis Dez.): Niederlagen der Rumänen bei Hermannstadt (26.9.)
und Kronstadt (8.10.).
06. September Einsetzung eines gemeinsamen
Oberkommandos der Mittelmächte.
13. September Monastir-Offensive der Entente in
Makedonien (bis 15.12).
14. September - 18. September 7. Isonzo-Schlacht (ital. 7a Isonzo, frz. 7e Bataille).
15. September Erster Einsatz brit. Tanks an der
Somme-Front.
30. September Hindenburg-Programm: Mobilisierung
zusätzlicher Arbeitskräfte und Steigerung der Rüstungsproduktion.
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Oktober 1916
November 1916
05. November
Proklamation eines von den
Mittelmächten abhängigen »Königreich Polen«.
18. Nov. Ende der Somme-Schlacht (Beginn: 1. Juli).
21. November Tod des Kaisers Franz Joseph von
Österreich-Ungarn.
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Dezember 1916
05. Dezember
Der dt. Reichstag beschliesst das Gesetz
über den Vaterländischen Hilfsdienst.
06. Dezember Dt. Truppen besetzen Bukarest.
12. Dezember Friedensangebot der Mittelmächte an den
amerik. Präsidenten.
Mitte Dezember Ende der Kämpfe um Verdun: Frz.
Truppen besetzen Fort Douaumont.
18. Dezember Aufforderung des US-Präsidenten an die
kriegführenden Mächte, ihre Friedensbedingungen und Forderungen offen
zu erörtern.
20. Dez. Ende der Schlacht von Verdun (Beginn: 21. Febr.)
26. Dezember Das Deutsche Reich erklärt sich zur
Teilnahme an einer Friedenskonferenz bereit, lehnt jedoch eine amerik.
Vermittlung ab.
30. Dezember Die Alliierten weisen die dt.
Friedensinitiative zurück.
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1917
Chronik Erster Weltkrieg 1917
Januar 1917
10. Januar Die
Ententemächte geben in einer
gemeinsamen Note erstmals ihre Kriegsziele bekannt.
12. Januar Hungerprotest vor dem Rathaus in Hamburg.
Es folgen weitere öffentliche Proteste im dt. »Steckrübenwinter«.
22. Januar In einer Rede vor dem US-Senat fordert
Präsident Wilson einen »Frieden ohne Sieg« und ein
Selbstbestimmungsrecht der Völker.
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Februar 1917
01. Februar Das
Deutsche Reich erklärt den
uneingeschränkten U-Boot-Krieg.
03. Februar Die USA brechen die diplomatischen
Beziehungen zu Deutschland ab.
09. Febr. - 19. März "Operation Alberich": Deutscher Rückzug in die »Siegfried-Stellung«
(oder "Hindenburg-Linie")(franz.;
engl.), vom Artois (Arras) über St.-Quentin bis zur Aisne
(Soissons), mit massiver Zerstörung der zurückgelassenen Gebiete.
März 1917
April 1917
06. April Die
USA erklären Deutschland den Krieg.
07. April »Osterbotschaft« Wilhelms II.: Der Kaiser
verspricht die Aufhebung des preussischen Dreiklassenwahlrechts nach
Kriegsende.
09. April Angriff brit. Truppen (mit Tanks) bei Arras. Bataille d'Arras.
09. - 12. April 1917 Schlacht an der Vimy-Höhe (Crête de Vimy, Vimy ridge).
11. April Gründung der USPD in Gotha.
Mitte April »Hungerstreiks« in Berlin, Leipzig und
anderen dt. Grossstädten gegen die Verschlechterung der
Lebensmittelversorgung. Die Proteste werden zunehmend politisch.
16. April Französisch-britische Nivelle-Offensive (Beginn), als Misserfolg endend:
17. April 2. Schlacht um Gaza (bis 20. 4.).
23. April Kriegszielkonferenz der Mittelmächte in
Bad Kreuznach (»Kreuznacher Programm«).
29. April Meutereien frz. Einheiten am Chemin des
Dames (bis Anfang Juni).
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Mai 1917
04. Mai Beginn
der Beratungen des
Verfassungsausschusses des Reichstags über Verfassungsreformen.
10. Mai - 8. Juni 10. Isonzo-Schlacht (ital. 10a Isonzo, frz. 10e Bataille).
15. Mai Pétain löst Nivelle als Oberbefehlshaber ab.
18. Mai In den USA beginnt die Wehrerfassung aller
Männer zwischen 21 und 30 Jahren.
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Juni 1917
Juli 1917
August 1917
September 1917
Oktober 1917
November 1917
01. November
Reichskanzler Michaelis wird durch Graf
Hertling abgelöst.
05. November Die dt.-österr. Kriegszielkonferenz in
Berlin beschliesst die Vereinigung des russ. Teils Polens und Galiziens
mit dem Königreich Polen sowie die Angliederung von Litauen und Kurland
an das Deutsche Reich (»Polen-Proklamation«).
07. November Oktoberrevolution (julianischer
Kalender: 25. Okt.) in Russland: Die bürgerliche Regierung wird durch
die Bolschewiki unter Lenin gestürzt.
08. November »Dekret über den Frieden«:
Internationaler Appell des russ. Kongresses der Arbeiter- und
Soldatenräte zur Aufnahme von Friedensgesprächen (»Frieden ohne
Annexionen und Kontributionen«).
13. - 26. November Erste Schlacht am Piave (Monte Grappa). (ital. Prima bat. del Piave). Cf. Piaveschlachten.
20. November Beginn der Tank-Schlacht von Cambrai. Bataille de Cambrai.
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Dezember 1917
03. und 15. Dez.
Waffenstillstandsverhandlungen der
Mittelmächte mit Russland in Brest-Litowsk.
06. Dezember Russland proklamiert die Unabhängigkeit
Finnlands.
07. Dezember Kriegserklärung der USA an
Österreich-Ungarn.
Mitte Dezember Vollständige Besetzung
Deutsch-Ostafrikas durch brit. Truppen.
22. Dezember Aufnahme von Verhandlungen zwischen
Russland und den Mittelmächten über einen Separatfrieden
(Brest-Litowsk).
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1918
Chronik Erster Weltkrieg 1918
Januar 1918
08. Januar
Präsident Wilson legt sein
Vierzehn-Punkte-Programm zur Herbeiführung eines
allgemeinen Friedens
vor.
Mitte Januar Ausbruch von Massenunruhen und Streiks
in Österreich.
24. Januar Das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn
lehnen Wilsons Vierzehn-Punkte-Programm ab.
28. Januar Massenstreiks in Berlin und anderen dt.
Städten: Gefordert werden u. a. ein rascher Friedensschluss in
Brest-Litowsk (»ohne Annexionen und Kontributionen«), ein
demokratisches Wahlrecht sowie eine bessere Lebensmittelversorgung.
28. - 31. Januar Schlacht bei den Tre Monti (ital. Tre Monti)
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Februar 1918
09. Februar
Abschluss eines Separatfriedens zwischen
der Ukraine und den Mittelmächten in Brest-Litowsk (»Brotfrieden«).
10. Februar Abbruch der Friedensverhandlungen durch
Trotzki: Wiederaufnahme der Kampfhandlungen (18.2.) und rascher dt.
Vormarsch ohne russ. Gegenwehr.
24. Februar Rumänien verhandelt mit den
Mittelmächten über einen Friedensschluss.
26. Februar Erneute Friedensverhandlungen in
Brest-Litowsk.
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März 1918
03. März
Unterzeichnung des Friedens von Brest-Litowsk: Russland tritt Polen,
die baltischen Staaten, Finnland und die Ukraine ab.
März/April Vormarsch dt. Verbände im Kaukasus, auf
der Krim sowie in Finnland.
21. März Beginn der dt. Frühjahrsoffensiven (sog. Kaiserschlacht) an
der Westfront (bis 17. Juli; Michael-Offensive, zwischen Bapaume u.
Saint-Simon, bis 5.4.).
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April 1918
Mai 1918
07. Mai Friede von Bukarest: Rumänien und die Mittelmächte
unterzeichnen einen Friedensvertrag.
27. Mai Dt. Offensive am Chemin des Dames (Aisne):
Durchbruch bis zur Marne (30.5.).
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Juni 1918
Juli 1918
August 1918
September 1918
12.-15. September
Erfolgreiche Offensive des amerik.
Expeditionskorps gemeinsam mit frz. Verbänden am St. Mihiel-Bogen.
26. September Offensive alliierter Verbände zwischen
Maas und Argonnen.
29. September Die OHL fordert Aufnahme von
Waffenstillstandsverhandlungen.
30. September Waffenstillstandsvertrag zwischen
Bulgarien und der Entente.
September - Oktober Schlacht an der Ailette
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Oktober 1918
01. Oktober
Nach der Schlacht von Megiddo erobern
brit. und arab. Truppen unter Führung von T.
E. Lawrence Damaskus.
03. Oktober Nach dem Rücktritt von Graf Hertling
(30.9.) wird Prinz Max von Baden zum Reichskanzler ernannt:
Bildung
einer parlamentarischen Regierung. Max von Baden ersucht die Alliierten
um einen Waffenstillstand auf der Grundlage der Vierzehn Punkte
(4./5.10.).
08. - 10. Oktober Schlacht von Cambrai (vgl. Schlachten
der Hindenburg-Linie)
12. Oktober 2. dt. Note an USA (Regierung akzeptiert
Wilsons Bedingungen).
14. Oktober 2. Wilson-Note präzisiert Bedingungen
eines Waffenstillstands.
16. Oktober »Völkermanifest« Kaiser Karls I.:
Zusicherung der Gleichberechtigung der Nationen der Habsburgermonarchie
im Rahmen eines föderativen Staates.
21. Oktober Ausbruch revolutionärer Unruhen in
Österreich.
24. Oktober Hindenburg und Ludendorff verlangen die
Wiederaufnahme der Kampfhandlungen. Schlacht von Vittorio Veneto (24. Okt. - 3. Nov. 1918). (ital. Bat. Vittorio Veneto, frz. Bataille Vittorio Veneto)
26. Oktober Entlassung Ludendorffs. Sein Nachfolger
wird Wilhelm Groener (4. OHL).
27. Oktober Österreich-Ungarn bietet den Alliierten
Waffenstillstand und einen Sonderfrieden an.
28. Oktober Ausrufung der Republik Tschechoslowakei
durch den Nationalausschuss (30.10: Slowakischer Nationalrat stimmt dem
»gemeinsamen Staat von Tschechen und Slowaken« zu).
29. Oktober Einheiten der dt. Hochseeflotte in
Wilhelmshaven weigern sich auszulaufen.
31. Oktober Unterzeichnung eines Waffenstillstands
zwischen der Entente und dem Osmanischen Reich.
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November 1918
03. November Matrosenaufstand in Kiel: Arbeiter- und
Soldatenräte übernehmen die Macht (4.11.). Waffenstillstand zwischen
Österreich-Ungarn und der Entente.
05.-08. November Ausbreitung der revolutionären
Bewegungen von Kiel aus auf ganz Deutschland u. a. mit dem Ziel einer
sofortigen Beendigung des Krieges.
07. November Bildung einer Revolutionsregierung in
München unter Kurt Eisner (USPD): Proklamation eines »Freistaat
Bayern«.
08. November Beginn der
Waffenstillstandsverhandlungen in Compiègne.
09. November Abdankung Wilhelms II.: Ausrufung der
Republik durch Philipp Scheidemann und kurz darauf (»Sozialistische
Republik«) durch Karl Liebknecht in Berlin. Friedrich Ebert (SPD) wird
Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten (10.11.).
11. November Matthias Erzberger (Zentrum)
unterzeichnet für das Deutsche Reich den Waffenstillstandsvertrag im Wald von Compiègne.
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Quellen
as of June 20, 2016